Inhalt

  • Wann wird eine Aufgabe zu einem Projekt?
  • Welche Arten von Projekten gibt es?
  • Welche Organisationsformen gibt es in Projekten?

Projektmanagement, die Planung, Durchführung und Überwachung von Projekten, klingt zu nächst ja ganz simpel. Aber welche Tätigkeiten stecken dort eigentlich dahinter und welche Formen gibt es?

Um ein Projekt detailiert durchzuführen müssen wir uns zunächst diese Fragen stellen.

Wann wird eine Aufgabe zu einem Projekt?

In der Din69901 ist ein Projekt unter folgenden Vorraussetzungen definiert:

„Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B.: Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Bedingungen, Abgrenzungen gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation.“

Dies bedeutet im detail:

Es muss in seiner Aufgabe Einmlig sein und sich deutlich von der Linienarbeit eines Unternehmens abheben. Darunter fallen, eine Zieldefinition welche Projektspezifisch definiert ist und mit den Zielen des Unternehmens vereinbar sind, jedoch nicht identisch. Einen Zeitlich begrenzten Ramen, also einen definierten Start und Endzeitpunkt, sowie auch ein festes Budget für finanzen und Personal. Hierbei kann es vereinzelt je nach Planungsart des Projektes einzelne Außnahmen geben. Am wichtigsten jedoch ist die Projektspezifische Planbarkeit des Vorhabens.

Welche Arten von Projekten gibt es?

Im Allgemeinen gibt es viele Verschiedene Projektarten. Man kann sie nach dem Projektgegenstand definieren, was die gängigste Form ist, wie aber auch nach der Geografie, der Größe, dem Vorgehensmodel, dem Auftraggeber und dem Informationsgrad.

Gehen wir etwas genauer darauf ein:

Bei der Klassifizierung nach Projektgegenstand unterteilt man klassischerweise in drei Kategorien:

  • Organisationsprojekte: Hier steht der Prozess oder der Mensch im Zentrum, diese Art wird beispielsweise für die Planung einer Veranstaltung genutzt oder der Entwicklung eines neuen Prozesses im Unternehmen.
  • Forschung und Entwicklungsprojekte: Hier steht die erschaffung von etwas Neuem, also das Produkt im Fokus, diese Art wird für Projekte wie die Entwicklung eines neuen Medikamentes oder Smartphones verwendet.
  • Investitionsprojekte: In dieser Art steht die beschaffung Materieller Güter im Zentrum, man Ordnet hier Projekte wie Bauvorhaben ein.

Die weiteren Klassifizierungsarten unterteilen sich wie folgt:

  • Geografie: nach geografischer Ausdehnung: Lokal, National, International oder Global
  • Größe: kleine, Mittelständische oder große Projekte
  • Auftraggeber: Unternehmensinterne oder -externe Projekte
  • Informationsgrad: Innovation, Change, Routine oder Akzeptanz

Welche Organisationsformen gibt es in Projekten?

Staborganisation

Bei einer Stabsorganisation bleibt die bestehende Organisationsstruktur des Unternehmens bestehen. Der Projektleiter hat hier keinerlei Weisungsbefugnis und ist nicht der direkte Vorgesetzte seines Projektteams. Er ist also auf die freiwillige Mitarbeit Aller und Freigabe der jewiligen Abteilungsleiter angewiesen. Die Entscheidungsbefignisse liegen bei dem Auftraggeber, daher ist diese Organisation für strategisch wichtige Projekte geeignet, für die sich der Auftraggeber die Zeit nimmt notwendige Entscheidungen zeitnah zu treffen.

Matrixorganisation

Die Matrixorganisation ist die gängiste Struktur. Hierbei verbleiben die Projektmitarbeiter ebenfalls in der Linie und werden von deren Vorgesetzen auf bestimmte Zeit für die Projektarbeit freigestellt. In dieser Zeit ist der Projektleiter deren Vorgesetzer. Der größte Vorteil dieser Organisationsstruktur ist der Flexible Mitarbeitereinsatz. Aud der anderen Seite steht jedoch ein Interessenskonflikt zwischen Projekt und Linienarbeit und ein Kampf um die verfügbaren Ressourcen. Der Projektleiter hat eingeschränkte befugnisse.

Autonomes Projekt

Die Stuktur eines Autonomen Projektes findet lediglich in sehr großebn Projekten mit meißt mehrjähriger Projektlaufzeit anwendung. Hierbei werden Mitarbeiter aus der Linie für die Projektlaufzeit freigestellt und unterstehen der Projektleitung. Hier hat der Projektleiter volle Weisungsbefugnis und Personalverantwortung. Es bestehen kaum Interessenskonflikte mit der Linie und es bestehen klare Berichtswege, jedoch wird hier das volle Kostenrisiko von der Projektleitung getragen.


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